IFPEV

Ausstellung zur Wanderungsgeschichte der Menschen in unserer Region
>> hin und weg <<

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Eröffung der Ausstellung hin und weg dankt der Internationale Freundeskreis Pulheim e. V. recht herzlich. Besonders gefreut hat uns das Interesse der Herren Peter auf der Landwehr, Torsten Rekewitz und Gerd-Peter Schmitz von der SPD, Herrn Dieter Ewald-Jantzen vom Bürgerverein, Frau Friederike Heyers von Bündnis 90 / Die Grünen, den Damen und Herren Ragna Rabenhorst, Marlies Engel, Karl-Heinz Weingarten und Hans Ehm von der FDP, sowie Herrn Bürgermeister Frank Keppeler von der CDU. Durch den hingebungsvollen Einsatz von Frau Harke-Schmidt (Archiv der Stadt Kerpen) und Herrn Kandt (Archiv der Stadt Pulheim) ist diese zeitgeschichtliche Ausstellung erst zustande gekommen. Dafür auch ihnen einen herzlichen Dank!

hin und weg Poster >>hin und weg <<

DefinitionDefinition "Migration"
FrühneuzeitFrühneuzeit

vom 07.09.2015 bis zum 27.11.2015 zu sehen sein.

Bürgermeister Frank Keppeler
eröffnet die Ausstellung
am 07.09.2015, um 16.00 Uhr.

Über Ihren Besuch freuen wir uns.

Die Ausstellung und das Buch zur Ausstellung sind Ergebnisse der vielfältigen Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaft der Archive im Rhein-Erft-Kreis sowie Kreis- und Stadtarchiv Düren. Das Buch kann zum Preis von 15 € im Rathaus Pulheim - Zimmer 4, erworben werden. Die Ausstellung wurde bereits in anderen Städten in Rhein-Erft-Kreis und in Düren erfolgreich gezeigt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Facebookseite oder unter der Telefonnummer des Stadtarchivs 0 22 38 - 80 81 95.

Eröffnung 07.09.2015 16:00 Uhr

Rathaus-Foyer Pulheim, Alte Kölner Straße 26

Auszug: Stadt Pulheim Newsletter

Newsletter Inhalt Stadt Pulheim

Bürgermeister Frank Keppeler hat im Foyer des Pulheimer Rathauses die Ausstellung „hin und weg - zur Wanderungsgeschichte der Menschen in der Region Rhein-Erft-Rur“ eröffnet. Die Ausstellung wird vom Internationalen Freundeskreis Pulheim e.V. und dem Stadtarchiv Pulheim präsentiert. Die Vorsitzende des Freundeskreises, Mary Grace Schardin, begrüßte die Besucherinnen und Besucher im Namen der Initiatoren. Susanne Harke-Schmidt, Archivarin der Stadt Kerpen, gab eine Einführung.
Angesichts der Flüchtlingsströme aus Afrika und dem Nahen Osten, so der Bürgermeister in seiner Rede, sei die Ausstellung hoch aktuell und biete einen direkten Bezug zu den Geschehnissen in der Gegenwart. Frank Keppeler bedankte sich bei den Initiatoren: „Der Freundeskreis setzt sich mit der interkulturellen Vielfalt in unserer Stadt auseinander und unterstützt den Austausch zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Dieses Miteinander wird nicht zuletzt durch Veranstaltungen wie diese Ausstellungen gefördert.“
Auf 33 Ausstellungstafeln mit historischen Quellen aus der Region und über die Region wird ein Bogen zum Thema Migration von der Jungsteinzeit bis in die Gegenwart gespannt. Weitere Exponate von verschiedenen Leihgebern ergänzen die Ausstellung. „hin und weg“ ist das fünfte historische Ausstellungsprojekt, das die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Archive im Rhein-Erft-Kreis und Düren gemeinsam realisieren. Die Integrationsbeauftragten der Stadt Kerpen und des Rhein-Erft-Kreises haben an der Erstellung mitgewirkt.
Die Wanderausstellung und die begleitende Publikation mit dem Titel „hin und weg“ verdeutlichen, dass die Geschichte der Menschen in der Region seit der Jungsteinzeit eine Geschichte von Wanderungen ist. Anhand der in den Archiven überlieferten Quellen und weiterer Gegenstände wird aufgezeigt, dass Menschen aus unterschiedlichsten Gründen schon immer in die Region zugewandert, aber ebenso ausgewandert sind.
Neben kurzen Blicken auf die Jungsteinzeit, die römische Zeit, das Mittelalter und die Frühe Neuzeit, bilden das 19. und 20. Jahrhundert den Schwerpunkt der Ausstellung. Die Themenauswahl ist vielfältig: Sie reicht von den Auswanderern im 19. Jahrhundert, über die Arbeitsimmigranten im Rheinischen Braunkohlenrevier zum ersten Weltkrieg. Für die Zeit des NS-Regimes wird sowohl die Auswanderung als auch die Deportation von Juden behandelt als auch der Einsatz von Zwangsarbeitern. Der Nachkriegszeit mit dem Thema Flucht und Vertreibung folgt der Zuzug von Gastarbeitern und Spätaussiedlern, um nur einige Themen zu nennen.
Die Archivare haben begleitend zu der Ausstellung ein Buch mit dem gleichen Titel herausgebracht. Es enthält den Katalog zur Ausstellung, in dem alle Texte und ausgewählte Quellen wiedergegeben werden sowie einige Aufsätze zum Thema und Berichte von zwei Projekten zur Befragung von Migranten. Das Buch ist zum Preis von 15 Euro im Rathaus im Büro des Stadtarchivs (Erdgeschoss, Zimmer 004), erhältlich. Die Realisierung der Ausstellung und der Veröffentlichung ist dank der materiellen und personellen Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinlands, der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, der Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln, der RWE Power AG, der Raiffeisenbank Frechen-Hürth und der Träger der beteiligten Archive möglich.
Die Ausstellung ist bis zum 27. November im Rathausfoyer zu den Öffnungszeiten des Verwaltungsgebäudes zu sehen.